design process
Der englische Begriff sagt es besser es geht nicht so sehr um den fertigen Entwurf, der am Ende eines kreativen Prozesses steht, sondern vielmehr um den Entwurfsprozess selbst.
Am Anfang steht dabei jedesmal neu ein bewusstes Wahrnehmen und genaues Beobachten. Im Erkennen und Interpretieren der Zusammenhänge und der Fähigkeit zur Vernetzung individueller Erfahrungen mit den jeweiligen Kontextbedingungen liegen elementare Ansätze zu anspruchsvoller und qualitativ hochwertiger Designtätigkeit.
Zeichnen bietet dabei jedem Designer eine chancenreiche Möglichkeit, den eigenen Entwurfsprozess in dieser Hinsicht anzustoßen, zu begleiten und zu kommunizieren und ist deshalb ein wesentlicher Studienbestandteil. Ob intuitiv gescribbelt oder nach klarer Vorstellung entworfen Zeichnungen visualisieren, formulieren, und prägen nicht selten neue Ideen aus.
Im weiteren Studienverlauf werden die Entwurfsprozesse anhand praxisrelevanter Aufgabenstellungen konkretisiert. Wenn auch das Hauptgewicht des Fachs Entwurf im Printbereich liegt, tritt die Bedeutung der jeweiligen Disziplin, in der der einzelne Designer seine Fähigkeiten weiterentwickelt, mehr und mehr in den Hintergrund: Zeichnerisches Entwerfen als Grundlage für den Designprozess.






