Zentraler Gesichtspunkt und Philosophie der Studienwerkstätten ist die enge Verknüpfung von Studium und Praxis. Wir verstehen die Studienwerkstätten als Orte an denen praxisbezogenes Studium groß geschrieben wird. Theoretischer Input steht dabei in notwendiger und enger Verbindung zu Praxiserfahrungen.
Die Studienwerkstätten wurden von Beginn an als Kooperationsprojekte mit kompetenten, im jeweiligen Handlungsfeld erfahrenen Partnern konzipiert. Diese übernehmen einen wichtigen Teil des Beratungs- und Qualifizierungsprogramms:
- Die Onlineberatungsstelle Kids Hotline, München, Preisträger des Grimme Online Award 2008 und Gewinner des World Summit Award - Germany 2009 für die Studienwerkstatt Onlineberatung
- Das Medienzentrum Parabol, Nürnberg, für die Studienwerkstatt Medienpraxis
- Das Institut für soziale und kulturelle Arbeit (ISKA), Nürnberg für die Studienwerkstatt Projektmanagement
- Die Erlebnistage als größten Träger erlebnispädagogischer Aktivitäten im deutschsprachigen Raum für die Basisqualifizierung Erlebnispädagogik
Service für das Selbststudium, Qualifizierung und Zertifizierung
Der Werkstattraum (L 503) dient zunächst als Anlaufstelle für Studierende, die technische Unterstützung und Beratung für Projekte, Studien- und Abschlussarbeiten und Referate suchen. Ansprechpartner vor Ort sind Fachleute der Kooperationspartner, ein technischer Mitarbeiter und Tutorinnen und Tutoren. Der Service soll vornehmlich dem effizienteren Selbststudium dienen, sprich Serviceleistung im Bereich der Teile des Studiums sein, die selbstverantwortlich und in Eigenarbeit geleistet werden müssen. Dazu gehören z.B. Arbeitsplätze für Einzelne und Gruppen, Software und Fachliteratur für Projektmanagement, Videoschnitt, Audiobearbeitung und mehr, Technik zum Ausleihen: Notebooks für Arbeitsgruppen, Video-Equipment, Sprachaufzeichnung etc.
Die Studienwerkstätten verstehen sich darüber hinaus als Kompetenz- und Qualifizierungszentren für Studierende, die ihr Wissen und Können in den Bereichen Onlineberatung, Projektmanagement, Medienberatung und Erlebnispädagogik vertiefen wollen. Sie bieten deshalb die Möglichkeit sich über Kurse und Workshops in diesen Bereichen weiterzubilden. Diese sind praxisnah und professionell ausgerichtet und werden in Kooperation mit den Praxispartnern durchgeführt.
Alle Qualifizierungsangebote bestehen aus drei Bausteinen:
- Studium: Erfolgreicher Abschluss einschlägiger Module aus dem grundständigen Studium.
- Weiterbildung: Workshops und weiterführende Kursangebote speziell für das Qualifizierungsangebot der jeweiligen Studienwerkstätten.
- Praxisleistungen: Umsetzung des erworbenen Wissens im Rahmen einer angeleiteten praktischen Tätigkeit, z.B. als Tutor/in in den Studienwerkstätten oder Praktika.
Studierende, die ein Qualifizierungsprogramm absolviert haben, erhalten ein Abschlusszeugnis und ein entsprechendes Zertifikat der Fakultät. Folgende Qualifizierungsangebote werden angeboten:
- Basisqualifizierung zum/r Onlineberater/in
- Basisqualifizierung zum/r Projektmanager/in
- Basisqualifizierung zum/r Medienberater/in
- Basisqualifizierung zum/r Erlebnispädagogen/in
Dem gemeinsamen Infoblatt für den Erwerb von Zertifikaten an der Fakultät Sozialwissenschaften können Sie genauere Regelungen zu den Zertifikaten entnehmen.