Eine ausführliche Beschreibung des Greylisting und zwei Anleitungen wie Sie die Spambewertung nutzen können, um Ihre Mailbox sauber zu halten, finden Sie in den Dokumentationen des Rechenzentrums.

my.ohm: Schutz vor Spam und Viren
Spam- und Virenschutz
Das Rechenzentrum betreibt ein dreistufiges Sicherungssystem, um die Mailboxen der Hochschulangehörigen vor Spam und Viren zu schützen:
- Greylisting
- Virenscanner
- Spam-Bewertung
Die entsprechenden Programme wurden zentral im Mailsystem installiert und gelten für alle Hochschulangehörigen. Alle E-Mails, die von außen an der Hochschule eingehen, durchlaufen die Sicherheitsmechanismen.
E-Mails, die innerhalb der Hochschule verschickt werden, werden nicht auf Spam oder Viren untersucht.
1. Greylisting
Das Rechenzentrum setzt Greylisting zum Schutz vor Spam ein.
Dabei werden an der Hochschule ankommende Mails zunächst abgelehnt. Der Server, von dem die Mail kam, wird aufgefordert "Try again later".
Normale Server tun das und schicken die Mail nach einiger Zeit noch einmal. Dann wird die Mail angenommen und zugestellt.Der Absender der Mail bemerkt davon nichts außer einer Verzögerung bei der Zustellung der Mail.
Spam-Server können diese wiederholte Zustellung meist nicht. Spam-Mails werden nicht angenommen.Der Absender wird benachrichtigt.
2. Virenscanner
In einem zweiten Schritt werden alle eingehenden Mails auf Viren überprüft. Wird ein Virus entdeckt, wird die Mail gelöscht.
Der Virenscanner gehört zu dem Programmpaket PureMessage des Softwareherstellers Sophos. Dessen PC-Virenscanner wird bereits seit längerer Zeit an der Hochschule eingesetzt, um die PC-Arbeitsplätze vor Computerviren zu schützen.
3. Spambewertung
In einem dritten Schritt wird jede E-Mail, die an der Hochschule eingeht (und die die ersten beiden Schritte passiert hat), nach typischen Spam-Merkmalen untersucht und mit einer Zahl zwischen 0 (kein Spam) und 99 (Spam) bewertet.
Die Spam-Merkmale gibt Sophos vor. Das Rechenzentrum hat keinen Einfluss auf diese Kriterien.
E-Mails, deren Spam-Bewertung bei 99 liegt (Maximal-Wert), werden zurückgewiesen. Das E-Mail-System, von dem die E-Mail kam, bekommt die Meldung "Message rejected due to spam".
Bei allen anderen E-Mails wird die Bewertung in die Kopfzeile eingetragen.
Wie reagieren, wenn doch was durchkommt?
Antworten Sie nie auf Spam ... auch nicht um dem Absender mitzuteilen, dass Sie an diesen E-Mails kein Interesse haben.
Viele Versender von Spam schicken ihre Mail zuerst ins "Blaue". Wenn so eine E-Mail dann zufällig in Ihre Mailbox gerät und Sie darauf antworten, dann bestätigen Sie dem Spammer mit Ihrer Antwort, dass es Ihre Mailadresse tatsächlich gibt.
Auch wenn das unbefriedigend erscheint:
Die einzig sinnvolle Reaktion auf Spam ist es, die E-Mail zu löschen.
Virenwarnungen - Hoaxes
Was ist ein Hoax?
Hoaxes sind E-Mails, in denen ein gefährlicher neuer Virus beschrieben wird, den es in Wirklichkeit nicht gibt.
Wie reagieren?
Leiten Sie Virenwarnungen an niemanden weiter außer an RZ-Hotline@ohm-hochschule.de. Dabei ist es völlig egal, ob die Virenwarnungen von einem Hersteller für Antivirenprodukte oder Ihrem besten Freund kommen oder ob sie von einem großen Computerunternehmen bestätigt wurden.
Schicken Sie bitte Virenwarnungen ausschließlich an die RZ-Hotline. Es ist Aufgabe des Rechenzentrums, Virenwarnungen zu versenden. Virenwarnungen aus jeder anderen Quelle werden ignoriert.
Informieren Sie sich!
Am besten können Sie die Kosten von Virenhoaxes reduzieren, indem Sie sich im Bereich Hoaxes auf folgender Website informieren: Sophos-Beschreibungen von Hoaxes / Warnungen.



