
Freitag, 16. Dezember 2011
Dreifacher Erfolg für die Lehre

Eine Erfolgsserie, auf die man am OHM stolz ist: Auch in der zweiten Runde des Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre (Qualitätspakt Lehre) konnte die Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg mit einem gemeinsamen Verbundantrag der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und des Zentrums für Hochschuldidaktik (DiZ) punkten. Nachdem bereits der Einzelantrag in der ersten Ausschreibungsrunde und das Konzept „Blended Learning in der Weiterbildung“ beim bayerischen Wissenschaftsministerium erfolgreich war, ist das der dritte Erfolg in diesem Jahr.
Insgesamt stehen dem OHM nun bis zum Jahr 2016 rund 6,0 Mio. Euro zur Verfügung, um nachhaltig und spürbar die Studien- und Lehrqualität zu erhöhen.
Prof. Dr. Michael Braun, Präsident der Ohm-Hochschule, freut sich selbstverständlich darüber: „Bisher haben wir staatliche Projektförderung nur im Forschungsbereich erhalten. Dank dieser Programme haben wir nun die Möglichkeit, uns auch in der Lehre noch besser aufzustellen und auf zukünftige Herausforderungen wie eine zunehmend heterogene Studierendenschaft vorzubereiten.“
Qualitätspakt Lehre
Bund und Länder haben das „Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre“ − so die förmliche Bezeichnung des „Qualitätspakts Lehre“ − als dritte Säule des Hochschulpakts 2020 im Juni 2010 beschlossen. Der Bund stellt hierfür bis zum Jahr 2020 rund 2 Mrd. Euro zur Verfügung. Mit diesem Geld sollen Projekte gefördert werden, die die Betreuung der Studierenden und die Lehrqualität an den deutschen Hochschulen verbessern.
Einstieg ins Studium wird erleichtert
Die Ohm-Hochschule konnte sich in der ersten Ausschreibungsrunde des bundesweiten Programms mit ihrem Konzept „QuL – Mehr Qualität in der Lehre“ bereits durchsetzen. Die Hochschule verwendet die bewilligten Mittel unter anderem für Maßnahmen, die Studierenden aus dem Ausland und beruflich Qualifizierten, beispielsweise mit einem Meisterbrief als Hochschulzugangsberechtigung, den Einstieg ins Studium erleichtern. Die kontinuierliche Weiterbildung des Lehrpersonals steht ebenso im Vordergrund wie die konkrete Weiterentwicklung von Vorlesungen und praktischen Übungen.
Hochschulübergreifende Entwicklung neuer Lehr- und Lernformen
In der zweiten Ausschreibungsrunde ging die Ohm-Hochschule gemeinsam mit fünf weiteren bayerischen HAWs, dem Zentrum für Hochschuldidaktik (DiZ) und dem Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) ins Rennen. Dieser Antrag zielt auf die hochschulübergreifende Entwicklung neuer Lehr- und Lernformen in ingenieurwissenschaftlichen Fächern, die von Hochschuldidaktik-Expertinnen und -Experten begleitet wird.
Akademische Weiterbildung stärken
Neben Lehre und Forschung gehört Weiterbildung zu den Hauptaufgaben jeder staatlichen Hochschule. Berufsbegleitende Aufbaustudiengänge ermöglichen Weiterbildung und lebenslanges Lernen. An der Ohm-Hochschule gibt es bereits seit Jahren erfolgreiche Studienangebote für Berufstätige, doch durch die veränderte Arbeitswelt wird es immer schwieriger, neben dem Beruf Vorlesungen zu besuchen. Durch den verstärkten Einsatz von E-Learning sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Weiterbildung zeitlich und örtlich flexibler gestalten können.
Das bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert die Entwicklung digitaler Lernformate am OHM im Rahmen des Projektes „Akademische Weiterbildung stärken“.
Präsident Michael Braun betont außerdem, dass „die Mittel unmittelbar den Fakultäten und Instituten zugutekommen werden. Bei der Umsetzung der Maßnahmen ist es wichtig, dass alle Gruppen mit einbezogen werden und die Zusammenarbeit innerhalb der Hochschule gefördert wird.“
Hinweis für Redaktionen:
Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Monika Hegner, E-Mail: monika.hegner@ohm-hochschule.de +++ Gerne hilft auch die Hochschulkommunikation, Tel. 0911/5880-4101, E-Mail: presse@ohm-hochschule.de
- Pressemitteilung als PDF downloaden:
- 64_Qualitätspakt_Lehre.pdf70 K
