Energetische Sanierung von Ein und Zweifamilienhäusern im Bestand in der Stadt Erlangen (seit 4/2009)
Bearbeitung: Prof. Dr.-Ing. Roland Krippner mit Prof. Hubert Kress
Auftraggeber: Stadt Erlangen
Förderung: Stadtsparkasse Erlangen
Mitarbeiter: Patrycja Bolek, Johannes Rudel
Die Stadt Erlangen hat einen großen, noch nicht den aktuellen energetischen Anforderungen entsprechenden Bautenbestand in privater Hand, der in der Größe von Ein- und Zweifamilienhäusern – rd. 13.000 Ein- und Zweifamilienhäuser (rd. 40 % der Wohnfläche) in Erlangen - liegt. Im Rahmen einer Anhörung der Erlanger Innungsbetriebe des Bauhandwerks und der energieberatenden Berufe wurde die Forderung nach einer systematischen Untersuchung einer bauwerksgerechten Vorgehensweise formuliert.
Zur Erfassung des Gebäudebestandes und seines baulichen und technischen Ist-Zustandes erscheint es sinnvoll, vorab Fallstudien (Vorstudie) anhand einer Auswahl von fünf repräsentativen Gebäuden durchzuführen. Diese umfassen einerseits die Sichtung und Auswertung vorhandener statistischer Daten und --- gebäudetypologischer Informationen der Stadt Erlangen. Andererseits werden zur Datenerfassung einschlägige Methoden, Instrumente und Fachliteratur herangezogen.
Zusammenstellung wesentlicher Gestaltmerkmale, typischer Konstruktionsprinzipien, repräsentativer Bauteilquerschnitte und Wärmeschutzniveaus sowie (energetische Kennwerte) der Heizungstechnik. Die gewonnenen Daten anhand der Beispielgebäude dienen zur Erhebung des energetischen Ist-Zustandes der genannten Gebäudetypen des Gebäudebestandes und bilden die Basis zur Erarbeitung von Lösungsvorschlägen/Konstruktionsempfehlungen, Darstellung möglicher Sanierungsmaßnahmen (in verschiedenen Szenarien) und Aufzeigen des wirtschaftlichen Potenzials




