Zur Mittwochsakademie wird monatlich zu einem aktuellen Thema aus dem Bauwesen eingeladen. Eintritt frei.

Mittwochsakademie
Wasser für Ulaanbaatar
Vortrag von
Dipl.-Ing. (FH) Thomas Graf
Projektleiter Mongolei
GAUFF GmbH & Co. Engineering KG
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Keßlerplatz 12, Gebäude B, Gauff-Saal B 24 (1. OG)
Termin:
23.05.2012, 17:30 – 19:00 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Inhalt:
Die rasch wachsende Einwohnerzahl, die florierende Wirtschaft und der damit verbundene steigende Wasserbedarf treffen in Ulaanbaatar, Hauptstadt der Mongolei, aufgrund des sehr trockenen Klimas auf knappe Wasser-Ressourcen.
In vielen Stadtbezirken der Millionenstadt ist der Grundwasserspiegel in den letzten beiden Jahrzehnten deutlich gesunken. An anderen Stellen tritt hingegen oberflächennahes Schichtwasser an der Erdoberfläche aus und bildet in den langen, kalten Wintern Vereisungen.
GAUFF Engineering wurde mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie für die zukünftige Nutzung von Grund-, Brauch- und Grauwasser, sowie zur Regulierung der Wasserführung des Selbe-Flusses beauftragt.
Plakat:
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Bahnbau unter dem rollenden Rad
Vortrag von
Dipl.-Ing. Wilfried Peetz, Bereichsleiter Bahnbau
W. Markgraf GmbH & Co. KG
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Keßlerplatz 12, Gebäude B, Gauff-Saal B 24 (1. OG)
Termin:
02.05.2012, 17:30 – 19:00 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Inhalt:
Allgemeines zum Bauen an Betriebsstrecken
Wichtige Vorschriften
Arbeitssicherheit und Betriebs- und Bauanweisung (BETRA)
Baustellenbeispiele an Bestandsstrecken:
- EÜ-Bau unter Hilfsbrücken
- Bau einer HGV-Strecke entlang einer Betriebsstrecke
- Inselbaustellen
- Lärmschutzsanierung
- Brückeneinschub
- Sprengungen
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Einsatz von Verkehrsmodellen für Planungen im Großraum Nürnberg
Vortrag von
Dipl.-Geogr. Johannes Roller, Autobahndirektion Nordbayern
Dipl.-Ing.Tilman Gänsler, Verkehrsverbund Großraum Nürnberg GmbH
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Keßlerplatz 12, Gebäude B, Gauff-Saal B 24 (1. OG)
Termin:
28.03.2012, 17:30 – 19:00 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Inhalt:
Ausbau und Weiterentwicklung der Straßen- und Schieneninfrastruktur binden erhebliche finanzielle Mittel. Jede Investitionsentscheidung prägt die Infrastruktur langfristig und beeinflusst Wirtschaftskraft und Lebens-qualität sehr nachhaltig. Korrespondierend hierzu beeinflusst das indivi-duelle Verhalten der Verkehrsteilnehmer Erfolg oder Misserfolg des Verkehrsangebots stark.
Ziel rechnergestützter Verkehrssimulationen ist, das aktuelle Verkehrs-geschehen genau abzubilden. Sie liefern Prognosen über die künftige Verkehrssituation sowie die Wirkung von Ausbaumaßnahmen und An-gebotsgestaltung. Sie sind somit eine wichtige Grundlage für die Pla-nung und Weiterentwicklung des Straßen- und Schienennetzes sowie der Angebotsplanung im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).
Der Vortrag beleuchtet den seit 2004 laufenden Aufbau und die An-wendungen der Verkehrsdatenbasis DIVAN im Großraum Nürnberg. Möglichkeiten und Grenzen hinsichtlich Genauigkeit und Aussagekraft von Verkehrssimulationen werden aufgezeigt.
Plakat:
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Mit Match Cast über das Fundertal
Vortrag von
Dipl.-Ing. Peter Seitz, Geschäftsführer
Dipl.-Ing. Holger Hauser, Projektleiter Brückenbau
K+S Ingenieur-Consult GmbH & Co. KG
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Keßlerplatz 12, Gebäude B, Gauff-Saal B 24 (1. OG)
Termin:
11.01.2012, 17:30 – 19:00 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Inhalt:
Mit 724 m ist die Funder Brücke die längste bestehende Landbrücke in
Dänemark. Die Herstellung der aus zwei einzelligen Stahlbetonhohlkästen
bestehenden Überbauten erfolgt im allgemein bekannten Taktschiebeverfahren
auf temporären Hilfsstützen. Während bei der üblichen Bauweise nur ein
konstanter Radius eingeschoben werden kann, war es hier eine Herausforderung,
Lösungen für das Einschieben eines konstanten Radius mit anschließender
Klothoide zu finden (patentiertes „match cast“ Verfahren). Zusätzlich
erforderte es innovative Konstruktionen wie den „A-Bock“ zur Überbrückung des naturgeschützen Bereiches des Funder Baches, im welchem keine Hilfsstütze gestellt werden durfte, und einem zweigeteilten Taktkellers zur schnelleren Herstellung der Überbautakte.
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Gestaltung von Lärmschutzablagen
Vortrag von
Baudirektor Dipl.-Ing. (Univ.) Andreas Geiß
Sachgebietsleiter Hochbau
Baurat Dipl.-Ing. (FH) Horst Möller
Referent Hochbau
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Keßlerplatz 12, Gebäude B, Gauff-Saal B 24 (1. OG)
Termin:
23.11.2011, 17:30 – 19:00 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Inhalt:
Lärmschutz – Technische Notwendigkeit und gestalterische Herausforderung
Geschwindigkeit und Gestaltung
Gestaltungskonzept zum sechsstreifigen Ausbau der A 6 im Abschnitt der Anschlussstelle Roth und dem Autobahnkreuz Nürnberg Süd
Der Lärmschutz bei Neubau und Erweiterung von Fernstraßen hat in den letzten Jahren stetig an Bedeutung gewonnen.
Lärmschutzwände und –wälle gehören immer mehr zum alltäglichen Erscheinungsbild an unseren Straßen. So sehr sie auch die Außenstehenden vor Lärmemissionen schützen, so sehr werden sie auch als optische Barrieren wahrgenommen: Wo früher Landschaft war, ist jetzt eine Wand.
Die Vorträge sollen aufzeigen, welche Bemühungen unternommen werden, um diesen Bauwerken neben ihrer abstrakten Funktion ein konkretes Gesicht zu geben.
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Instandhaltung einer Hochgeschwindigkeitsstrecke
Vortrag von
Dipl.-Ing. Marco Escher
Leiter regionale Großprojekte am Knoten Nürnberg,
Dipl.-Ing. Björn Barthmann,
Dipl.-Ing. Andreas Forster,
Dipl.-Ing. Andreas Witzinger,
Bauüberwacher DB Netz AG Nürnberg
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Keßlerplatz 12, Gebäude B, Gauff-Saal B 24 (1. OG)
Termin:
19.10.2011, 17:30 – 19:00 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Inhalt:
Der Betrieb und die Instandhaltung einer Neubaustrecke im deutschen Hochgeschwindigkeitsverkehr stellt Ingenieure aller Fachrichtungen vor neue Aufgaben, die ein hohes Maß an Kreativität erfordern. Vor allem das Bauen unter dem "rollenden Rad" ist hier eine maßgebende Größe, die das Handeln
beeinflusst. Auch die Innovationen, die beim Bau der Neubaustrecke entwickelt wurden, tragen zur Komplexität bei.
Es wird aufgezeigt, welche technischen Bereiche die moderne Instandhaltung der Neubaustrecke von Nürnberg nach Ingolstadt betrifft. Verschiedene Teilbereiche des Bahnbetriebs, Oberbaus und Bauwerke des konstruktiven Ingenieurbaus werden näher erläutert. Mit anderen Worten: ein tiefer Einblick in die Thematik "Instandhaltung einer Hochgeschwindigkeitsstrecke", die vom Zug aus nicht zu sehen ist.
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Bauwerksprüfung nach DIN 1076
Vortrag von
Baudirektor Dipl.-Ing. (Univ) Rudolf Drick
Sachgebietsleiter Bauwerksunterhalt, Erhaltungsmanagement
Technischer Amtmann Dipl.-Ing. (FH) Volker Lauterbach
Sachbereichsleiter Bauwerksprüfung und Bauwerksunterhaltung Dienststelle Bayreuth
Autobahndirektion Nordbayern
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Keßlerplatz 12, Gebäude B, Gauff-Saal B 24 (1. OG)
Termin:
04.05.2011, 17:30 – 19:00 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Inhalt:
Das Prüfen des Bauwerksbestandes gehört zu den verantwortungsvollsten Tätigkeiten für Bauingenieure.
Am Beispiel der Autobahndirektion Nordbayern geben die Vortragenden einen Überblick über die Organisation, Durchführung, Dokumentation und Kosten dieser anspruchsvollen Aufgabe bei rund 3000 Ingenieurbauwerken.
Gleichzeitig wird aus der täglichen Praxis berichtet und aufgezeigt, wie die Prüfergebnisse in die Erhaltungsplanung einfließen.
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TM 50 goes green, Bauvorhaben Thomas-Mann-Straße 50, Geothermie, LEED-Zertifizierung
Vortrag von
Wolfgang Deß, ingenieurgemeinschaft dess + falk gmbh
Dr. Norbert Hiller, Intechnica GmbH
Helmut Schmelzer, H. Schmelzer GmbH
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Keßlerplatz 12, Gebäude B, Gauff-Saal B 24 (1. OG)
Termin:
30.03.2011, 17:30 – 19:00 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Inhalt:
Bei dem Um- und Erweiterungsbau des ehemaligen Foto-Quelle-Areals werden in ökologischer und energetischer Hinsicht mit innovativer Gebäudetechnik, Geothermienutzung und Bauteilaktivierung neue Wege im Bereich der Revitalisierung von Gewerbebrachen beschritten. Die LEED-Zertifizierung des US Green Building Council dokumentiert, dass bei diesem Projekt zukunftweisend gedacht wurde. Grund genug, sich intensiver damit zu befassen.
Plakat:
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Building Information Modeling in der Baupraxis
Vortrag von
Dr.-Ing. Daniel Schmolke
Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG
Technische IT-Anwendungen / Unternehmensentwicklung
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Keßlerplatz 12, Gebäude B, Gauff-Saal B 24 (1. OG)
Termin:
12.01.2011, 17:30 – 19:00 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Inhalt:
Der Begriff BIM - Building Information Model(ling) - bezeichnet den Vorgang,
möglichst viele bei der Projektabwicklung anfallende Daten über ein
zentrales Computermodell zu koordinieren und darzustellen. Gleichzeitig wird
mit der Verwendung der Abkürzung BIM im Sinne von Building Information
Model auch das dabei entstehende Computermodell selbst bezeichnet.
Die Möglichkeiten, die durch die Einführung entsprechender Programme und
Methoden in der Bauindustrie entstehen, gehen dabei weit über reine Optimierungen
der IT hinaus. So wird die Idee des BIM nicht nur den heute gebräuchlichen
Umgang mit Softwarewerkzeugen im Bauwesen grundlegend
verändern. Darüber hinaus werden von BIM auch die Projektzusammenarbeit,
die Einrichtung unserer Arbeitsplätze und nicht zuletzt auch was sowie
die Art wie wir bauen maßgeblich beeinflusst.
Plakat:
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Sanierung der ehemaligen Munitionsanstalt (MUNA) Feucht
Vortrag von
Baudirektor Klaus-Dieter Adelmann
Landesbaudirektion an der Autobahndirektion Nordbayern
Sachgebietsleiter Ingenieurbau
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Keßlerplatz 12, Gebäude B, Gauff-Saal B 24 (1. OG)
Termin:
15.12.2010, 17:30 – 19:00 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Inhalt:
In der Munitionsanstalt Feucht wurden bis Kriegsende über 400.000 Tonnen
Munition produziert, daneben wurde die Anstalt als Lagerstätte für Kampfstoffe
verwendet. Nach Kriegsende fand die MUNA Verwendung als Sammelplatz
für Munition und Kampfstoffe aus Süddeutschland.
Ab Juni 1945 begann die Vernichtung der Munition. Im Mai 1946 explodierten
durch unsachgemäße Sprengung in einer Kettenreaktion ca. 20.000 bis
30.000 Tonnen Munition über einen Zeitraum von mehreren Tagen.
Im Bereich der Sprengtrichter kam es zu hohen Konzentrationen an Sprengstoffresten.
Wegen des Nachweises sprengstofftypischer und pulvertypischer
Verbindungen in einem Notwassertrinkbrunnen einer benachbarten Gemeinde
wurde die Sanierung beschlossen.
Aufgrund der bestehenden Rahmenbedingungen wurde die betroffene Fläche
mittels einer Dichtungsschlitzwand gesichert. Der Bau der Maßnahme
wurde 2006 begonnen und 2009 abgeschlossen.
Plakat:
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Ausbau der A6
Vortrag von
Bauoberrat Reiner Till
Sachgebietsleiter Planung und Bau, Autobahndirektion Nordbayern
Bauoberrat Michael Breu
Sachgebietsleiter Brücken- und Ingenieurbau, Autobahndirektion Nordbayern
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Kesslerplatz 12, Gebäude B, Gauff-Saal, B 24 (1. OG)
Termin:
17.11.2010, 17:30 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Inhalt:
Funktionsbauvertrag: Dem beauftragten Bauunternehmen sind 25 Jahre
lang die Aufgaben der Erhaltung der 5,6 km langen Strecke übertragen.
Dieses innovative Vertragsmodell verlangt gesonderte Anforderungen an
Vertragsinhalte, Ausschreibung und Bauabwicklung.
Neubau der Main-Donau-Kanalbrücke: Mit 85 Metern Länge ist die
Kanalbrücke das größte Bauwerk innerhalb der auszubauenden Strecke. Die
Konstruktion als Stabbogenbrücke über einer Bundeswasserstraße verlangte
einen größeren zeitlichen Vorlauf und wird daher parallel zum
Funktionsbauvertrag abgewickelt. Der Bauauftrag ist konventionell nach
VOB vergeben.
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Energiebedarf der mobilen Gesellschaft
Vortrag von
Prof. Dr.-Ing. Harald Kipke
Georg-Simon-Ohm-Hochschule, Fakultät Bauingenieurwesen
Fachgebiet Verkehrs- und Stadtplanung
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Kesslerplatz 12, Gebäude B, Gauff-Saal, B 24 (1. OG)
Termin:
20.10.2010, 17:30 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Inhalt:
Das Nachkriegszeitalter war bis zur Jahrtausendwende geprägt durch einen deutlichen Rückgang der realen Kraftstoffpreise, was zu einer enormen Ausweitung der menschlichen Mobilitätsansprüche führte und das Wirtschaftswachstum ermöglichte, das unsere Gesellschaft auch finanziell in die Lage versetzte, diese Mobilität auszuleben. Die Verkehrsleistung im Straßenverkehr stieg um das 20-fache
an und beschränkt bis heute unsere Phantasie zur Bewältigung der Mobilitäts-bedürfnisse. Erdöl und Automobilität und Luftverkehr sind eine symbiotische Verbindung eingegangen, die nicht weiter verwundert, denn nur Öl besitzt die optimalen Eigenschaften für Ressourcen verzehrende Verkehrssysteme.
Vieles davon kann in Zukunft nicht mehr garantiert werden, da einerseits die konventionellen Weltölreserven zur Neige gehen, andererseits aber ein großer Anteil der wachsenden Weltbevölkerung unsere Art der Mobilität möglichst schnell kopieren möchte. Man wird folglich auf andere Energiequellen ausweichen müssen, auch um die restlichen Ölreserven für nicht ersetzbare Güter zu schonen. Damit wird jedoch Strom die Energie-Leitwährung der Zukunft.
Es werden Hoffnungen für eine alternative, individuelle Auto-Mobilität geschürt, die eher beruhigen sollen, als dass sie marktfähig sind. Im Straßen- und noch mehr im Luftverkehr wird deshalb die Abhängigkeit von Erdöl noch lange bestehen. Zukünftiges Wirtschaftswachstum kann bei steigenden Preisen jedoch nur noch energiesparsam erfolgen, und alle Methoden zur Sicherstellung der zukünftigen Mobilität müssen sich hinsichtlich dieser Anforderung auf dem Markt beweisen. Teure Energie wird unser Lebensumfeld zwangsläufig verkehrsärmer machen. Dies hätte eine andere, aber nicht zwangsläufig eine schlechtere Lebensqualität zur Folge.
Plakat:
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VOB/A - Das neue Vergaberecht 2009
Vortrag von
Dr. Horst Dähne,
Leitender Regierungsdirektor a.D.,
Oberfinanzdirektion Nürnberg (Landesbauabteilung)
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Kesslerplatz 12, Gebäude B, Gauff-Saal, B 24 (1. OG)
Termin:
19.05.2010, 17:30 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Inhalt:
VOB/A 2009: Was ist neu? Was bleibt? Was entfällt?
Plakat:
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Bauprojektmanagement am Beispiel von Infrastrukturprojekten
Vortrag von
Dipl.-Ing. Wolfgang Lindner
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Kesslerplatz 12, Gebäude B, Gauff-Saal, B 24 (1. OG)
Termin:
13.01.2010, 17:30 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Präsentation:
download >>> Projektmanagement am Beispiel von Infrastrukturprojekten
Inhalt:
Der Vortrag geht auf die Aufgaben und Leistungen des Bauprojektmanagers ein. Beispielhaft werden anhand von Großprojekten aus dem Infrastrukturbereich folgende Themen und Fragen behandelt: Welche Aufgaben hat ein Bauherr bei großen Bauprojekten?Wie erbringt der Bauherr seine Leistungen?Welche Leistungen kann der Bauherr delegieren?Was ist Bauprojektmanagement? Wozu brauche ich Bauprojektmanagement? Wie kann der Bauprojektmanager den Bauherrn entlasten?
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Neue Entwicklungen im Brückenbau
Vortrag von
Dipl.-Ing. Günther Kleiner
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Kesslerplatz 12, Gebäude B, Gauff-Saal, B 24 (1. OG)
Termin:
14.10.2009, 17:30 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Plakat:
download Plakat Mittwochsakademie 17.6.2009
Inhalt:
Durch die Wiedervereinigung Deutschlands und die Grenzöffnung zu den Staaten Osteuropas mussten die Lücken in den nordbayerischen Autobahnen geschlossen und bestehende Autobahnen ausgebaut werden. Dazu wurden ab 1990 ca. 1 Mio. m² Brückenfläche, teils als Pilot-projekte, neu gebaut.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die dabei eingeführten Neuerungen. In einem Ausblick wird abschließend auf sich abzeichnende Entwicklungen der nächsten Jahre eingegangen.
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Transpotation Master Planning
Vortrag von
Dipl.-Ing. (Univ.) Georg Kern
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Kesslerplatz 12, Gebäude B, Gauff-Saal, B 24 (1. OG)
Termin:
17.06.2009, 17:30 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Plakat:
download Plakat Mittwochsakademie 17.6.2009
Inhalt:
Das Berufsbild des Bauingenieurs ist umfassender als allgemein angenommen.
In nahezu allen Sprachen wird der Bauingenieur deshalb mit "Zivilingenieur"
übersetzt. Seine Aufgaben reichen weit über die Lösung rein konstruktiver
und baulicher Probleme hinaus. Der Bauingenieur ist auch "Planer" und dies
wird nirgends deutlicher als in der Verkehrs- und Stadtplanung, ein
Lehrgebiet, das außer an den bayerischen Universitäten seit kurzem auch an
unserer Hochschule an der Fakultät Bauingenieurwesen angeboten wird.
Der Schwerpunkt im Berufsfeld des Verkehrs- und Stadtplaners liegt heute in
der Anpassungsplanung an die zu erwartenden demographischen Veränderungen
und geophysikalischen Randbedingungen. Der Bau neuer Städte ist in
Deutschland jedoch mit dem Wiederaufbau nach dem Krieg weitgehend
abgeschlossen.
Aber wo werden noch ganze Städte neu geplant ?
Herr Dipl.-Ing. (Univ.) Georg Kern wird uns einen Einblick in die
internationale Welt der Stadt- und Verkehrsentwicklungsplanung geben und uns
an seinen Erfahrungen und Erkenntnissen bei der strategischen Planung
kompletter Straßen- und Schienennetze teilnehmen lassen. Die Reise geht von
Doha über Belgrad bis in die schnell wachsenden Metropolen Indiens, deren
spezifische Verkehrsprobleme derzeit im Rahmen eines EU-Forschungsprojektes
untersucht werden.
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Bauwerksmonitoring
Vortrag von
Dipl.-Ing. Günther Jost
Fachzentrumsleiter Bauwerksdiagnose
LGA Bautechnik GmbH, TÜV Rheinland Group
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Kesslerplatz 12, Gebäude B, Gauff-Saal, B 24 (1. OG)
Termin:
06.05.2009, 17:30 19.00 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Inhalt:
Gibt es Schäden im Bauwerk? Wenn ja, wo sind diese zu finden?
Wie groß ist der Schaden, sind Sofortmaßnahmen erforderlich?
Kann das Tragwerk seine Funktion mit ausreichender Sicherheit erfüllen?
In unserem Alltag ist das Messen von Größen allgegenwärtig. Es ermöglicht, laufende Prozesse zu beobachten und Entscheidungen zu treffen. Auch im Bauwesen setzt sich dieser Trend zunehmend durch. Das Beobachten und Aufzeichnen von Belastungen und Verformungen an Bauwerken wird im Hinblick auf Sicherheit und Funktionsfähigkeit immer wichtiger. Da der Eigentümer die volle Verantwortung für sein Bauwerk trägt und die finanziellen Ressourcen einen sofortigen Ersatz ausschließen, wird eine zeitlich begrenzte oder dauernde messtechnische Überwachung von Bauwerken unumgänglich. Nur so können Entscheidungen zur Beurteilung der Standsicherheit, eingetretener Schädigungen und Tragfähigkeitsverluste auf der Grundlage objektiver Messwerte getroffen werden.
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Erfahrungen der Autobahndirektion Nordbayern beim Entwurf (semi-) integraler Brücken
Vortrag von
Dr.-Ing. Michael Fuchs
Baudirektor, Autobahndirektion Nordbayern
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Kesslerplatz 12, Gebäude B, Gauff-Saal, B 24
Termin:
25.03.2009, 17:30 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Inhalt:
Im Gegensatz zum konventionellen Brückenbau wird bei integralen Brücken auf Lager und Übergangskonstruktionen verzichtet. Neben den Vorteilen robuster Bauwerke mit geringeren Unterhaltungskosten ergeben sich insbesondere neue Spielräume und Entwicklungsmöglichkeiten hinsichtlich Konstruktion und Gestaltung. Bei der Beachtung bestimmter Entwurfskriterien können die Vorteile der (semi-) integralen Bauweise auch bei längeren Brücken genutzt werden.
Bei der statischen Berechnung und konstruktiven Durchbildung integraler Bauwerke sind die Interaktionen zwischen Überbau, Unterbauten und Baugrund im Rahmen einer Optimierungsaufgabe zu lösen. Insbesondere die Gründung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Bemessung und das Verformungsverhalten des Gesamtsystems.
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Nachhaltigkeitszertifizierung von Bauwerken
Vortrag von
Prof. Dr. Ing. C.-A. Graubner, Leiter Institut für Massivbau der TU Darmstadt
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Kesslerplatz 12, Gebäude B, Raum B 24
Termin:
14.01.2009, 17:30 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Inhalt:
Deutschland führt 2009 ein Zertifizierungssystem für Nachhaltigkeit von Gebäuden ein. Prof. Graubner war maßgeblich an der Entwicklung des Systems beteiligt.
Die Zertifizierung berücksichtigt gleichwertig ökologische, ökonomische, technische, soziale und funktionale Qualitäten über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks.
Die Einführung eines derartigen Nachhaltigkeitszertifikats stellt neue Herausforderungen an alle am Bau Beteiligten. Die Zertifizierung stellt dabei nicht nur ein neues Geschäftsfeld für Architekten und Ingenieure dar, sie kann auch das bisherige Tagesgeschäft des Planens und Bauens ändern, wenn künftig neue Anforderungen an Gebäude gestellt werden. Architekten müssen gegebenenfalls schon bei der Konzeption neuer Projekte die Zertifizierungsfähigkeit im Auge haben und Ingenieure werden Detailplanungen unter Nachhaltigkeitsaspekten betrachten.
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Werkbericht zum Projekt "Learning from the roots" in Zimbabwe
Vortrag von
Architektin Dipl.-Ing. Barbara Schelle
TU-München, Lehrstuhl Fr. Prof. H. Deubzer
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Kesslerplatz 12, Gebäude B, Raum B 24
Termin:
15.10.2008, 17:30 Uhr
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Inhalt:
Das Projekt am Lehrstuhl Prof. Deubzer der Fakultät für Architektur der TU München zum Bau einer Schule in Zimbabwe bietet nicht nur jungen Afrika-nern eine existentielle Chance, sondern fördert beidseitig die Auseinanderset-zung mit den Werten anderer Kulturen. Das Projekt, das dem Nutzen von Menschen in extrem bedürftigen Verhältnissen dient und gleichzeitig die Aus- und Charakterbildung der Studierenden unterstützt bietet dazu die beste Gelegenheit. Eine Umsetzung der Planung einer einfachen Bauaufgabe in ein reales Produkt unter minimalen Bedingungen vermittelt grundsätzliche Erkenntnisse aller Aspekte des Bauens. Nach einer kurzen Projektbeschreibung wird ein interessanter Film vorgeführt, der die Verhältnisse vor Ort sehr eindrucksvoll zeigt.
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Wissenschaft und Technologietransfer
Parallel zur Lehre bestehen an der Fakultät Bauingenieurwesen vielfältige Kooperationen auf dem Gebiet der angewandten Forschung und Entwicklung.
Unterstützt werden die Professoren und Mitarbeiter bei der Bearbeitung durch ein Team interessierter Studentinnen und Studenten, welche sich im Rahmen der Studentischen Forschungsgruppe am wissenschaftlichen Arbeiten beteiligen.
Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich einen Überblick zu unseren Projekten des vergangenen Forschungsjahres zu verschaffen und möchten Ihnen Anknüpfungspunkte für neue Kooperationen bieten.
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Kesslerplatz 12, Gebäude B, Raum B 24
Termin:
25.06.2008, 17:30 Uhr
Dauer:
ca. 90 Minuten
Inhalt:
- Baustoffoptimierung unter rheologischen Gesichtspunkten
Prof. Dr.-Ing. Thomas Freimann - Dämmbeton in Sichtbetonqualität?
Michael Weinmann - Möglichkeiten hochauflösender Messtechnik im Bauingenieurwesen;
Thermographie, Ultraschall-Doppler-Sonden, Wägezellen
Thomas Brummer & Markus Schmitt - Kostenlose Ingenieur-Software aus dem Internet Chancen und Risiken
Prof. Dr.-Ing. Jann Strybny - Vernetzung vorhandener Büro-PCs zum parallelen Hochleistungsrechner
Wolfgang Betz - Unterstützung der Welthungerhilfe bei hydrologischen Analysen auf Haiti
Tanja Zischler - Alternativnutzung von Betonschutzwänden als mobiler Hochwasserschutz
Matthias Röck & Klaus Steinmill - Bambus als Baustoff - mechanische Kennwerte + Verbindungstechniken
Prof. Dr.-Ing. Hugo Rieger
Weiter Informationen finden Sie auf den Seiten für Forschung und Entwicklung
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Sichtbetonbauwerke
Vortrag von
Prof. Dr.-Ing. Thomas Freimann
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Kesslerplatz 12, Gebäude B, Raum B 24
Termin:
14.05.2008, 17:30 Uhr
Dauer:
ca. 2 Stunden
Inhalt:
- Regelwerke
- DBV/BDZ-Merkblatt Sichtbeton
- Vertragliche Einbindung
- Besonderheiten in der Planung
- Ausführungsdetails / Einflussgrößen
- Vermeidung typischer Mängel
- Beurteilung von Sichtbetonflächen
Download:
>>> Kurzfassung 4 Seiten Sichtbeton
>>> Langfassung 20 Seiten Sichtbeton
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Das neue Schuldrecht in der Baupraxis
Vortrag von
Prof. Dipl.-Ing. Alois Jeran
Ort:
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Fakultät Bauingenieurwesen
Kesslerplatz 12, Gebäude B, Raum B 24
Termin:
16.01.2008, 17:30 Uhr
Inhalt:
Am 1.Januar 2002 sind wesentliche Änderungen im bürgerlichen Gesetzbuch rechtskräftig geworden. Dabei ist auch das Schuldrecht und in diesem Zusammenhang das Leistungsstörungsrecht in wesentlichen Teilen geändert worden.
Bauleistungen werden immer im Rahmen eines Vertrages, in der Regel eines Werkvertrages, erbracht. In § 633 BGB Fassung 2002 ist angegeben, was vertraglich geschuldet ist. Entspricht die Werkleistung nicht den Vorgaben von § 633 BGB, ist sie mangelhaft. Vergleicht man den § 633 BGB Fassung 2002 mit dem § 633 des vor 2002 gültigen BGB stellt man fest, dass sich die Definition des Mangels an einer Werkleistung geändert hat. Gleiches gilt, wenn die VOB/B vertraglich vereinbart ist.
Fehlt die Übereinstimmung der Werkleistung mit den "Allgemein anerkannten Regeln der Technik", kann dies nicht nur privatrechtliche sondern auch öffentlichrechtliche und strafrechtliche Konsequenzen haben.
Baurecht und Bautechnik sind, besonders wenn es Mängel betrifft, eng miteinander verzahnt. Dies macht es notwendig, dass die am Bau beteiligten Techniker Grundzüge des Baurechtes, insbesondere des Schuldrechtes, kennen, damit sie ihre Leistung innerhalb des vorgegebenen Rechtsrahmens mangelfrei erbringen können. Das Seminar soll an Praxisbeispielen aufzeigen, welche Konsequenzen die Änderungen in der Mangeldefinition nach BGB und VOB für die am Bau beteiligten haben.
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