Willkommen an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Georg-Simon-Ohm-Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Nürnberg
Fakultät Informatik

Absolventen berichten
Tanja Petz

Tanja Petz, geboren 1972 in Forchheim, studierte von 1995 bis 1999 an der Fachhochschule Nürnberg Informatik.
Davor arbeitete sie bereits mehrere Jahre als Softwareentwicklerin für die Firma Siemens im Bereich Automatisierungstechnik.
Nach ihrem Studium entschied sich Frau Petz für die Firma SAP. Ihr Tätigkeitsgebiet umfasst die Beratung von Kunden der SAP zum Thema CRM (Customer Relationship Management).

Worin besteht Ihre Tätigkeit als CRM-Beraterin?

Intensive Kundenbeziehungen bilden eine kontinuierliche Einnahmequelle und eine wesentliche Grundlage für das weitere Wachstum der Unternehmen, die ich berate. Customer Relationship Managment (CRM) steht als Sammelbegriff für Verfahren und Strategien zur Pflege der Beziehungen von Unternehmen zu Kunden, Interessenten und Geschäftspartnern. CRM dient dem Ziel, neue Kunden zu gewinnen, bestehende Kundenbeziehungen auszubauen und die Wettbewerbsfähigkeit und Unternehmensprofitabilität zu erhöhen.
Meine Tätigkeit besteht darin, Unternehmen vor, während und nach der Einführung der CRM-Software zu beraten.
Hierzu gehören Aufgaben wie Projektmanagement, Prozessdesign, Lösungskonzeption, aber auch die softwaretechnische Umsetzung von Konzepten.
Nebenbei unterstütze ich Kollegen in der Akquirierung von Projekten.

Worin sehen Sie das Besondere bei einem Fachhochschulstudium?

Für mich waren die Besonderheiten, dass ich das Studium in sehr kurzer Zeit abschließen konnte (3,5 Jahre) und dass während des gesamten Studiums ein Praxisbezug vorhanden war.

Was haben Sie in Ihrem Studium besonders geschätzt?

Ich fand es super, dass ich während meines Studiums ganz tolle Arbeitsgruppen hatte. Wir haben uns immer gegenseitig unterstützt und sind gemeinsam durchs Studium gegangen. Es haben sich Freundschaften gebildet, die auch heute noch bestehen.

Ein Kriterium, weshalb ich mich damals auch für ein Fachhochschulstudium entschieden habe, war die Praxisorientiertheit des Studiums. In diesem Punkt wurde ich auch während meines gesamten Studiums nicht enttäuscht.

Haben Sie Anregungen für FH-Professoren, worauf sie bei der Ausbildung von Studierenden besonders achten sollten?

Ich würde mir wünschen, dass sich Informatikstudenten viel mehr mit der Usabillity von Software auseinandersetzten. Leider ist es viel zu oft der Fall, dass hierbei der Endanwender zu wenig berücksichtigt wird. Oft werden Funktionen entwickelt, die der Anwender aufgrund der Komplexität nicht verwenden kann oder gar nicht braucht.

Wie schätzen Sie die Aufstiegschancen für Informatikabsolventen der Fachhochschule ein?

Ich denke, dass es beim Berufseinstieg teilweise noch bewertet wird, ob man von der Universität kommt oder von der FH.
Hat man allerdings den Einstieg ins Berufsleben geschafft, kommt es wirklich auf den Einsatz der Person an und nicht auf den Abschluss. Ich denke nicht, dass ich aufgrund meines FH-Abschlusses bei meinem Arbeitgeber bewertet werde.

Was sind nach Ihrer Erfahrung die persönlich entscheidenden Faktoren für Ihren jetzigen beruflichen Erfolg?

Als Berater ist es wichtig, sich in die Situation des Kunden versetzen zu können. Seine Prozesse zu verstehen, Lösungen zu entwickeln und diese praxisgerecht umzusetzen. Nur dann werde ich Erfolg haben und die Leistung wird geschätzt werden.

Natürlich ist es auch wichtig, eigenständig Lösungen zu entwickeln, konzeptionell zu denken, Lernbereitschaft zu zeigen, teamorientiert zu handeln und ein sicheres Auftreten zu zeigen.

Was sollten Absolventen zusätzlich zum erworbenen Wissen noch mitbringen?

Lernbereitschaft, Teamorientiertheit und kundenorientiertes Denken.

Welche Tipps können Sie FH-Absolventen für ihr Studium geben?

Durch das Lernen im Team fällt einem vieles leichter und es macht viel mehr Spaß. Für mich waren meine Kommilitonen immer sehr wichtig. Ohne sie hätte mir das Studium nur halb so viel Spaß gemacht. Ich empfand das Studium als einen sehr schönen Abschnitt in meinem Leben. Für mich war es nicht nur lernen.

Und welche Tipps können Sie FH-Absolventen für ihre Berufslaufbahn geben?

Eine Lernbereitschaft muss immer da sein, da sich die Produkte sehr schnell ändern. Ich kann dies bezogen auf die Produkte der SAP nur bestätigen. Hier wird man nie auslernen.

Mi. 06.06.2012, 08:30 Uhr Hörsaal Q107

Die vorläufigen Prüfungspläne für das SoSe 2012 sind online

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