Willkommen an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Georg-Simon-Ohm-Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Nürnberg
Fakultät Maschinenbau und Versorgungstechnik

Werkstofftechnik I

Laborleitung: Prof. Dr.-Ing. B. v. Großmann
Telefon: 0911/5880-1899,         E-Mail: berthold.vongrossmann@ohm-hochschule.de

Labormitarbeiter: Dipl.-Ing. (FH) H. Nitschke
Telefon: 0911/5880-1357,         E-Mail: horst.nitschke@ohm-hochschule.de

Labormitarbeiter: Herr Gerhard Forstmeier
Telefon: 0911/5880-1316,         E-Mail: gerhard.forstmeier@ohm-hochschule.de

 

Beschreibung:
Hochleistungswerkstoffe werden als Träger innovativer Zukunftstechnologien im Rahmen des internationalen Wettbewerbs immer bestimmender. Der Umgang mit der Schlüsseltechnologie "Werkstofftechnik" setzt in hohem Masse ein solides Verständnis der werkstofftechnischen Grundlagen voraus. Gerade ein gutes Verständnis der Zusammenhänge zwischen der (Mikro-)Struktur eines Werkstoffs und den physikalisch-technologischen Eigenschaften dieses Werkstoffes sind für den Ingenieur in der Praxis von großer Bedeutung. Daher werden die werkstoff-theoretischen Kenntnisse über Struktur, Verarbeitung, gezielte Veränderung von Eigenschaften und deren Prüfung in praxisnahen Versuchen im Labor anschaulich gemacht.

Das Labor für Werkstofftechnik I umfasst die wichtigsten Verfahren zur zerstörenden (mechanischen) und zerstörungsfreien Untersuchung von Werkstoff- und Bauteileigenschaften. Ihr professioneller Einsatz in Qualitätssicherung, Werkstoff-/ Produktentwicklung und Schadensanalyse wird im Labor für die Studenten einerseits durch gezielte praktische Übungen an wärmebehandelten, kaltverfestigten, gegossenen oder geschweissten Proben, andererseits durch Arbeiten für Unternehmen der Region im Rahmen von Diplomarbeiten und Prüfaufgaben verdeutlicht.

Im Vordergrund stehen:

- Anwendung verschiedener Prüftechniken

- Zusammenhang zwischen Werkstoffstruktur und - Werkstoffeigenschaften

- Einflussparameter auf das Werkstoff- und Bauteilverhalten unter statischer und dynamischer Belastung.

- Qualitätssicherung: Detektieren und Bewerten von Fehlstellen im Werkstoff.


Ausstattung


Universalprüfmaschine UTS 250 (Zug-, Druck-, Biegeversuch)
Max. Prüfkraft: 250 kN
Probengeometrie: Flachproben und Rundproben (Ø 6 mm - 45 mm)
Einspannlänge: 80 mm bis 700 mm


Universalprüfmaschine UTS 3 (Zugversuch)
Prüfkraft: 12N bis 3 kN
Probengeometrie: Flachproben, Drähte
Freie Einspannlänge: max. 700 mm


Hydropulser Schenck (Schwingfestigkeitsuntersuchung an glatten bzw. gekerbten Proben und Bauteilen)
Max. Prüfkraft: ± 50 kN
Prüffrequenz:
Probegeometrie: Flachproben, Rundproben (Ø 5 mm - 20 mm)
Max. Nennhub: 100 mm (±50 mm)


Resonanzpulser Rumul
Max. Prüfkraft: 100kN (± 50 kN)
Prüffrequenz: 40 - 250 Hz
Probegeometrie: Rundproben mit Gewindeeinspannköpfen (M10x1, M12x1, M48x1)


Pendelschlagwerk Wolpert
Kerbschlagbiegeversuch nach DIN EN 10045


weitere technologische Prüfverfahren
- Härteprüfgeräte (Brinell, Vickers, Rockwell, Mikrohärte, ambulante Prüfverfahren)
- Ultraschallprüfung
- Wirbelstromprüfung
- Oberflächenrissprüfung
- Durchstrahlungsprüfung

 

Studiengang: International Business & Technology, Bachelor

Hinweis an alle Studierenden, die bald das Studium abschließen!